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Festival der Kulturen 2012 - Blick zurück

Das 18. Festival der Kulturen liegt hinter uns – etwas wehmütig, doch mit grosser Vorfreude auf das nächste Festival wollen wir uns erinnern:

 

„Aus Grenzen sollen Brücken werden“ Ulrich Beer

 

Am Wochenende nach Auffahrt trafen sich die Menschen in Rheinfelden. Generationen und Kulturen begegneten sich mit Interesse und Neugierde, Berührungsängste schienen verflogen zu sein. Eröffnet wurde das Festival mit zeitgenössischem Tanz. Die beiden TänzerInnen bewegten mit Ihrer Darbietung und weckten den Wunsch nach Mehr. Der Samstag eröffnete den Besuchern die Vielfältigkeit und Klasse der regionalen und landesweiten Musikszene, die es versteht Exotisches mit Schweizerischem zu verbinden, sowie Eigenes zu kreieren und dabei total authentisch zu sein. Es wurde getanzt, gelauscht, mitgewippt.

 

Der Weltmarkt – Auf einem kleinen Stück Erde vereinte sich die ganze Welt mit all Ihrer Vielfältigkeit zu einem Ganzen. Schritt für Schritt tauchten die BesucherInnen in die freundschaftliche, unkomplizierte, von den Gerüchen, Formen und Farben der Erde getränkten Atmosphäre ein.

Gestärkt durch den köstlichen Brunch liessen sich die BesucherInnen vom Rhythmus der Trommeln durch den Festivalsonntag leiten, im Herzen alle mit dem gleichen, verbindenden Beat. Tobias Heinemann, der Gedankenjäger, ermöglichte den zahlreichen Neugierigen einen Einblick in eine so schwer fassbare Welt, die Welt des Gedankenlesens. Das Publikum lies sich auf den Künstler ein und wurde in Staunen und Begeisterung versetzt.

Die jüngsten Besucher lauschten der Geschichte der Riesenschnecke, welche sie auch berühren durften, bastelten oder gingen auf musikalisch begleitete Reisen mit Roger Burnens. Schön das in unserer schnelllebigen und von Technik dominierten Welt, ein handbetriebenes Karussel soviel Anklang findet.

Durch die Workshops was es auch dieses Jahr möglich selbst aktiv zu werden. Warf man einen Blick in den grossen Saal des Kurbrunneareal, erblickte und spürte man Freude und Leidenschaft, sowohl bei den Workshopteilnehmenden wie auch bei den Leitenden.

Den lebendigen Abschluss des Festivals gestaltete die Gruppe N’Guewel Saf Sap, welche sicher auch das nächste Festival wieder mit ihrer Präsenz bereichern wird.

 

Eine Brücke wurde errichtet, Grenzen wurden zu Übergängen, verschwanden gänzlich. Dank Allen die Ihren eigenen Teil dazu beitrugen, also einen Stein zur Errichtung der Brücke symbolisieren.

 

Eliane Zumstein, Mai 2012